Sie stellten ihre Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen gemeinsam mit Klimt und Schiele in der Wiener Secession aus, planten für das Rote Wien Gemeindebauten und schufen die ikonischen Fotografien ihrer Zeit: Die österreichischen Künstlerinnen um und nach 1900, deren Namen heute nahezu unbekannt sind, obwohl sie die Kunstgeschichte dieser außergewöhnlichen Epoche wesentlich mitgeprägt haben.
Entlang elf exemplarischer Biografien, darunter Tina Blau, Ella Briggs, Friedl Dicker-Brandeis, Helene Taussig und Madame d’Ora, werden die schöpferische Kraft, die Unbeirrbarkeit und die Bedeutung dieser Künstlerinnen dargestellt, die nicht nur ein großartiges Œuvre hinterließen, sondern auch die Mauern männlicher Domänen nach und nach zu Fall brachten.
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