Wenn man von Wiens gastronomischer Dreifaltigkeit spricht, meint man das Kaffeehaus, das Beisl und den Heurigen. Aber es gibt einen vierten lukullischen Mitspieler, der typisch für Wien ist und die Wiener Identität mitbestimmt: den Würstelstand. Er verwöhnt konsequent Konsumenten aller sozialen Schichten mit einem unverwechselbaren Repertoire an Wurstspezialitäten. Folgerichtig wurde der Wiener Würstelstand auch als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. Als ein Ort des vorurteilslosen Schlemmens, der abgründigen Offenbarungen und des genussvollen Lästerns.
In seinem vierten lexikalen Sammelsurium – nach Wiener Cafés, WIEN1900 und k.u.k & Co. – porträtiert Martin Czapka treffsicher die Welt der Wiener Würstelstände mit seinen unnachahmlichen Zeichnungen.
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